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Wasabi-Rauke

(Diplotaxis erucoides)

Blu-Wasabi-Rauke - Pflanzenbeschreibung

  • Dies ist eine absolute Neuzüchtung bei den Kreuzblütengewächsen die umgangssprachlich auch als „Rauken“ bezeichnet werden. Die wohl bekannteste Rauke ist der Rucola.
  • Die Wasabi-Rauke ist dem Rucola in den Wuchseigenschaften und Pflegeansprüchen sehr ähnlich. Allerdings überzeugt sie mit einem ungewöhnlich scharfen Geschmack nach Wasabi bzw. Meerrettich. Die Blätter lösen einen echten „Wow-Effekt“ auf der Zunge aus. Sie sehen harmlos aus, aber in ihnen steckt eine nette Überraschung für den Gaumen.
  • Wasabi-Rauke enthält scharfe ätherische Öle, die Senföle, die in Verbindung mit der Mundflüssigkeit den scharfen Geschmack erzeugen. Der hohe Gehalt an Senfölen wirkt zudem antibakteriell.
  • Die grünen, langovalen Blätter sind leicht gebuchtet und wachsen auch bei regelmäßiger Ernte schnell nach.

Blu-Wasabi-Rauke - Pflanzenverwendung

  • Ein Muss in der asiatischen Küche wie z.B. Asia-Salaten.
  • Die Blätter sind zart und nicht verholzt. Sie eignen sich ideal als „scharfe Note“ im frischen Salat und regen die Verdauung, bei fetten Speisen wie z.B. Grillfleisch, an.
  • Auch sehr lecker als Beilage im Sandwich oder Brötchen und klein geschnitten im Rührei.
  • Mit Wasabi-Rauke gewürzter Quark oder Frischkäse ist ein beliebter Brotaufstrich.
  • Rezept:Brotaufstrich mit Wasabi-Rauke: 30-50 g klein geschnittene Blätter der Wasabi-Rauke und eine gepresste Knoblauchzehe in 200 g Frischkäse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt super als Ersatz für Butter unter einem Wurst- oder Käsebrot.

Blu-Wasabi-Rauke - Pflanzenpflege

  • Mehrjährig und winterhart.
  • Bildet selbstständig Samen, der im Oktober auf den Boden fällt und aus dem im nächsten Frühjahr wieder neue Pflanzen wachsen.
  • Die Blüten werden ab August gebildet. Männliche und weibliche Organe befinden sich in einer Blüte und werden somit leicht von Insekten bestäubt.
  • Sonniger bis halbschattiger Standort im Beet, Kübel und im Balkonkasten. Oder einfach im Topf auf dem Küchenfensterbrett kultivieren.
  • Die Erde sollte stets feucht sein.