Kraut der Unsterblichkeit
Blu-Kraut der Unsterblichkeit - Pflanzenbeschreibung
- Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n. Christus. Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee.
- Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao" heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit", und die Leute dort sagen: „Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!"
- Bei uns ist die Pflanze auch unter dem chinesischen Namen "Jiaogulan" oder nur "Gulan" bekannt.
Blu-Kraut der Unsterblichkeit - Pflanzenverwendung
- Der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend, und läßt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken.
- Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern.
- Der Geschmack erinnert an echtem Ginseng und stammt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden.
- Rezept: Jiaogulan-Sekt: 1 Handvoll frisch gezupfter Jiaogulan-Blättchen im Mörser oder mit einem Kartoffelstampfer zerquetschen, so dass die Blattzellen aufbrechen und in 1 l Sekt geben. Ca.2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Trinken durch ein Sieb gießen und mit frischem Sekt auffüllen.
Blu-Kraut der Unsterblichkeit - Pflanzenpflege
- Das Kraut der Unsterblichkeit ist mehrjährig und gilt bis ca. -15 °C als winterhart.
- Es kann ideal an einem Rankgitter hoch geleitet werden und erreicht eine Höhe bis 1,50 m. E s ist auch als Hängepflanze gut geeignet.
- Benötigt regelmäßig Dünger und ist stark wachsend.
- Standort: schattig bis halbschattig
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