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Brunnenkresse

(Nasturtium officinalis)

Blu-Brunnenkresse - Pflanzenbeschreibung

  • Bekannt ist die Brunnenkresse schon seit der Antike, galt in dieser Zeit fast als Allheilmittel. Ihr wurde zugeschrieben, dass sie zu glatter Haut verhelfe und den Haarwuchs fördere. Sie wurde empfohlen bei Verdauungsproblemen, galt als harntreibend und gut für die Atemorgane. Außerdem, so wusste man, treibt sie die Galle aus dem Leib.
  • Mit ihren fleischigen, rundlichen Blättern sieht sie sehr saftig aus, was auch auf ihre Eigenschaft als Salatpflanze hindeutet. Besonders wertvoll ist Brunnenkresse durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Der Geschmack ist scharfwürzig.

Blu-Brunnenkresse - Pflanzenverwendung

  • Scharfer rettichartiger Geschmack. Brunnenkresse ist sehr gesund und das jodreichste Gemüse in unseren Breiten.
  • Man verwendet die 6 - 8 cm langen Triebspitzen. Kleingehackt wird sie unter Salate gemischt, findet aber auch Verwendung bei Kräutersoßen und Quarkspeisen. Brunnenkresse wird durch Trocknen im Schatten konserviert, wobei die Temperaturen nicht über 40° C steigen dürfen.

Blu-Brunnenkresse - Rezeptvorschlag: Brunnenkresse-Suppe

1 Zwiebel fein würfeln und in 40g Butter glasig werden lassen. 20g Mehl zugeben und anschwitzen. Unter Rühren 3/4 l Gemüsebrühe zugießen. 10 Minuten zugedeckt leise kochen lassen. Geschnittene Blätter von 1 Handbund Brunnenkresse und 100g Schmand in die Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Blu-Brunnenkresse - Pflanzenpflege

  • Brunnenkresse liebt "nasse Füße" und einen schattigen Standort. Es ist auch möglich, die Brunnenkresse im Uferbereich eines Gartenteiches zu pflanzen. Sie kann aber auch in normalen Gartenboden angebaut werden.
  • Sie ist winterhart und mehrjährig.
  • Sie ist eine der wenigen Kräuter die auch im Winter von Oktober bis Mai geerntet werden.