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Echter Wermut

(Artemisia absinthium)

Blu-Echter Wermut - Pflanzenbeschreibung

  • Bekannt ist die Pflanze vor allem durch den aus ihr gewonnenen Wermutschnaps Absinth.
  • Der bis zu 1,00 m hohe Halbstrauch ist mehrjährig und in Europa heimisch.
  • Die volksmedizinische Wirkung wird als anregend, antiseptisch, blutbildend, blutreinigend, und verdauungsfördernd beschrieben. Besonders das Regulieren der Magentätigkeit lässt träge und müde Menschen wieder „aufblühen“.
  • Wegen des intensiven bitteren Geschmacks ist Wermut nicht jedermanns Kraut. Es wird auch „Bitterkraut“ oder „Heiligbitter“ genannt. Stammt eigentlich vom Wermut auch der Begriff „Magenbitter“?

Blu-Echter Wermut - Pflanzenverwendung

  • Wermut wird auch gerne als Mottenabwehr und als Würze für fette Speisen verwendet.
  • Ein Tee aus Wermutblättern hilft rasch bei Magen- und Darmverstimmungen.
  • Die Blätter und Blüten eignen sich sowohl zum Trocknen als auch zum Einfrieren.
  • Rezept:„Martini auf Wermut“: Servieren Sie Ihren Gästen beim nächsten Mal den Martini mit einem frischen Wermutzweiglein. Aber bitte vorher rühren! Sieht super aus und schmeckt gut.
  • Wermut-Honig-Wein: zwei bis drei Hände voll frische Wermutblätter ernten. Diese etwas zerstampfen und den Saft der Blätter durch ein Tuch ausdrücken, so das Sie ca. 40 ml Wermutsaft erhalten. 1 ltr. Weißwein erwärmen und darin 150 g Honig auflösen und kurz aufkochen lassen. Anschließend den Saft der Blätter hinzugeben. Jeden zweiten Tag ein kleines Schnapsgläschen auf nüchternen Magen trinken. Nach einigen Wochen die Kur unterbrechen und einige Zeit aussetzen. (in Anlehnung an Hildegard von Bingen)

Blu-Echter Wermut - Pflanzenpflege

  • Die Heilpflanze mit der grauen, zierenden Belaubung verlangt humose, durchlässige, nährstoffreiche Böden und einen Platz in voller Sonne.
  • Sie eignet sich gut für den Steingarten. Wuchshöhe: bis zu 1,00 m.
  • Aufgrund von Wurzelausscheidungen verträgt sich Wermut nicht so gut mit anderen Pflanzen. Daher besser einen separaten Platz gewähren.
  • Im Herbst sollte ein Rückschnitt erfolgen.
  • Vor dem Winter mit einem Winterschutz (z.B. Tannenzweige) abdecken.
  • Von Mai bis September alle 3 Wochen etwas Hornspäne in die Erde einarbeiten.